Stottern und Poltern sind Redeflussstörungen, die den Betroffenen stark einschränken und beeinträchtigen können.

Beim Stottern kommt es zu Wiederholungen von Lauten, Silben und Wörtern, Dehnungen von Lauten und Steckenbleiben beim Sprechen (Blockierungen). Die Betroffenen haben oft sog. Sekundärsymptome wie Mitbewegungen, Augenkneifen und Vermeidungsverhalten. Das Stottern ist keine psychische Störung, doch können die Symptome je nach Gefühlslage, Tagesform oder Gesprächsanlass Schwankungen unterliegen.

Die Behandlung wird immer individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt. In einem Gespräch werden alle therapierelevanten Punkte besprochen. Gemeinsam mit dem Patienten wird überlegt, welcher Ansatz für Ihn geeignet ist. Ein Konzept, das ich bei Jugendlichen und Erwachsenen anwende, ist der Non-avoidance-Ansatz nach Prof. Dr. Wolfgang Wendlandt.

Symptome des Polterns sind ein überhöhtes Sprechtempo, eine undeutliche Artikulation mit Verschlucken von einzelnen Silben und Wörtern. Es kann zu lockeren Wiederholungen von Silben und Wörtern kommen. Betroffene nehmen Ihre Störung häufig schlecht wahr.

Die Behandlung zielt auf eine Verbesserung der Wahrnehmung des eigenen Sprechverhaltens und die Einübung von gesteuerten Sprech,- und Artikulationsabläufen. Ich wende dabei das „Kinästhetisch kontrollierte Sprechen (KKS) nach Hartmut Zückner an.

Therapieverfahren:

  • Non-avoidance Ansatz Van Riper,
  • Non-avoidance-Ansatz Wolfgang Wendlandt.

Funktionelle Dysphagietherapie

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)
MST (Manuelle Stimmtherapie)
MODAK (Modalitätenaktivierung)
Funktionale Stimmtherapie Brügge /Mohs
Taktkin

Phonetisch-phonologische Therapie
Annette Fox
P.O.P.T.

Minimalpaaransatz
Zvi Penner
Julia Siegmüller
Dannenbauer
Barbara Zollinger
Motsch